Schulhaus 848

Freiherr-von-Ickstatt-Realschule
Staatliche Realschule Ingolstadt I

Die Realschule für Mädchen und Jungen im Herzen von Ingolstadt

Erreichbarkeit: 0841-305 404 00 oder per Mail: verwaltung@irs.ingolstadt.de

 

Unsere Präventionstutoren erhielten am Freitag zusammen mit den Schülerinnen der Gnadenthal-Realschule und des Reuchlin Gymnasiums ihre Abschlussurkunde als Bestätigung einer toll absolvierten Ausbildung. Herzlichen Glückwunsch!

Am 20. November durften die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe für jeweils eine Schulstunde der Faszination Sterne auf eine etwas andere Art und Weise näher kommen. Das mobile Planetarium war an der Ickstatt zu Besuch. Kroch man auf allen vieren in das Planetarium, so konnte man den leuchtenden Nachthimmel in voller Pracht erleben. In einer aufblasbaren Kuppel wurden den begeisterten Schülerinnen und Schülern – passend zu den Themen des Lehrplanes der 5. Klasse in Geographie – Planeten und Sternbilder erläutert. Auch konnten die Kinder dabei selbst ihr Wissen unter Beweis stellen und einzelne Tierkreiszeichen und Sternbilder auf der projizierten Fläche in der Kuppel zeigen.

Matthias Buchner

Im zweiten Ausbildungsabschnitt der Präventionstutoren ging es einen ganzen Nachmittag um das Thema Sucht. Mit Hilfe von verschiedenen Übungen erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler so einiges über das Thema und konnten viele Dinge auch selbst ausprobieren, wie z. B. die „Rauschbrillen“.

Schneider Susanne

Jedes Jahr im Herbst steht für unsere 10. Klassen die Begegnung mit dem wohl dunkelsten Kapitel jüngerer deutscher Geschichte an: Sie besuchen die KZ-Gedenkstätte in Dachau und erfahren an diesem Zeugnis des NS-Terrors von dessen Gräuel und Schrecken. Ergänzend zum Geschichtsunterricht erleben sie somit Geschichte vor Ort. Und wer schon einmal in Dachau war, der weiß, was für eine Beklemmung dieser Ort hervorrufen kann. Gerade im Herbst, mit dem eisigen Wind, der über den Appellplatz weht und einem durch Mark und Bein fährt, bedarf es keiner großen Vorstellungskraft, um sich in die grausame Lage der abertausenden Opfer hineinzuversetzen. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen wohl vergessen zu scheinen, wie wichtig ein Leben in Freiheit und eben in Demokratie ist, ist es auch ein wichtiger Bildungsauftrag, den Schülern an Beispielen wie dem NS-Regime aufzuzeigen, auf welch zerbrechlichen Säulen diese Demokratie stehen kann. Eine Demokratie, die wichtig ist für ein freies Leben, in dem eine Einheit durch Vielfalt gebildet werden soll, in dem man seine Meinung sagen sollen darf, ohne verfolgt zu werden. Somit stellt die Exkursion in die KZ-Gedenkstätte viel mehr als nur einen Ausflug an einen Ort der Erinnerung dar!

Ludwig Peter

 

Am 6. November ging es – wie jedes Jahr – mit einer unserer 10. Klassen nach München. Im Rahmen des Programms „Lernort Staatsregierung“ durfte sich die 10 a im Justizministerium über dessen Aufgaben informieren. Vor allem die Tätigkeitsbereiche und die Organisation der Justiz in Bayern standen im Mittelpunkt verschiedener Vorträge, die mit einem üppigen Frühstücksbüffet und einem schmackhaften Mittagessen in der Kantine versüßt wurden. Bei einem Kurzbesuch im Büro des Justizministers überraschte uns Herr Minister Prof. Dr. Bausback mit seiner Anwesenheit. Bereitwillig und spontan stellte er sich den Fragen der Schüler.
Zum Abschluss des Tages wurden wir in die Staatskanzlei eingeladen, wo wir einen Blick auf Orte werfen durften, die man sonst nur aus dem Fernsehen oder der Tageszeitung kennt.
Insgesamt ein gelungener Tag.

Katrin Zamorski & Ulrike Süß-Frey

 

„FLÜCHTLINGE SIND AN ALLEM SCHULD“
„Menschen begegnen – Bereicherung durch Verschiedenheit“ heißt ein Themenbereich im Religionsunterricht der 8. Jahrgangsstufe. Die kulturelle und religiöse Pluralität unserer Gesellschaft, Hindernisse und Wünsche für ein gelingendes Miteinander, Fremdenfeindlichkeit und Gastfreundschaft, Respekt und Toleranz sind hier zentrale Themen.
Im Unterricht kamen immer wieder Ängste und Sorgen der Schüler zum Thema „Flüchtlinge“ zur Sprache, die häufig mit Vorurteilen und unklarer Sachkenntnis durchsetzt waren. Aus diesem Grund lud Frau Kieler-Winter die Ehrenamts-Koordinatorin der Stadt, Frau Barbara Blumenwitz, die das Netzwerk Asyl Ingolstadt betreut, zu einer „Aufklärungsstunde“ ein.
Ziel der Stunde war es, die Schüler mit solidem Wissen zum Thema „Flüchtlinge und Asyl“ auszustatten, die vielfältigen Vorurteile rund um Flüchtlinge zu entkräften und Offenheit und Toleranz im Umgang mit Flüchtlingen zu schaffen.
In einem ersten Schritt warnte Frau Blumenwitz die Schüler vor unreflektierten Meinungen, die in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Hier posten häufig Menschen, die persönlich überhaupt keinen Kontakt zu Flüchtlingen haben, ihre eigenen Anschauungen als Tatsachen und wieder andere verbreiten diese unreflektiert und unwidersprochen weiter.
Nur teilweise entsprechen manche Aussagen durchaus der Wahrheit, allerdings müssen sie von zwei Seiten beleuchtet werden. So stimmt es zwar, dass fast alle Flüchtlinge ein Smartphone besitzen, der Grund dafür ist aber das Fehlen eines intakten Festnetzes schon in der Heimat und die Tatsache, dass für die Flucht ein internetfähiges Handy zwingend nötig ist, um die Daten der Schlepper empfangen und Zahlungen leisten zu können.
Auch für die Frage, wieso Flüchtlinge es sich leisten können, Markenkleidung wie T-Shirts von Adidas oder Turnschuhe von Nike zu tragen, hatte Frau Blumenwitz eine einleuchtende Erklärung. Flüchtlinge holen sich häufig Kleidung aus der Kleiderkammer. Wer hier die Wahl hat, greift natürlich gerne zur Markenkleidung, um sich dem Stil seiner Mitmenschen so gut es geht anzupassen.
Frau Blumenwitz stellte klar heraus, dass ein Flüchtling niemandem die Arbeit wegnehmen kann. Sie untermauert ihre Aussage, indem sie konkrete Einblicke gibt in die rechtlichen Regelungen d.h. in die konkreten Anforderungen, die erfüllt sein müssen, damit ein Flüchtling oder Asylbewerber arbeiten darf.
Von wegen „...die sollen mal arbeiten!“ – so einfach ist das in Deutschland von den rechtlichen Bestimmungen her nicht. Von den 1903 Flüchtlingen, die momentan in Ingolstadt untergebracht sind, gehen 492 Personen einer Beschäftigung nach ( Arbeit, Ausbildung, gemeinnützige Tätigkeit, Studium, Schule ). Die finanziellen Leistungen, die ein anerkannter Asylbewerber ohne Arbeit erhält, entsprechen ungefähr den Leistungen nach Hartz IV, nach Abzug einer Pauschale für Wasser und Strom bleiben etwa 330 Euro für eine Einzelperson im Monat. Das reicht gerade mal für das Lebensnotwendige.
Vom humanen Standpunkt aus ist es von Bedeutung, immer auch den einzelnen Menschen in Blick zu nehmen, d.h. seine Gedanken, Gefühle, seine Ängste und Probleme. Auf der Flucht vor Krieg, Hunger oder Verfolgung musste jeder sein Leben riskieren, musste er manches zurücklassen, was ihm viel bedeutet hat. In Deutschland lebt er auf engstem Raum mit Menschen zusammen, mit denen er sich vielleicht nicht versteht. Er ist allein, beherrscht von der Angst - Angst um die Angehörigen im Heimatland, Angst vor Abschiebung, vor Gewalt, vor der öffentlichen Meinung. „Angekommen am Ziel der Träume!?“ .... das sind sie in den seltensten Fällen...
Als Christen, die wir uns am Gebot der Nächstenliebe orientieren, ist es unsere Aufgabe zu helfen, appelliert Frau Blumenwitz, die sich auch im Kirchenvorstand einer evangelischen Gemeinde engagiert.

Jutta Kieler-Winter

 

Wer klug ist, reicht die Hand

„Oyakata“, japanisch für „Meister“, betritt barfuß mit einem weißen Kimono bekleidet den mit Matten ausgelegten Raum. Atila Dikilitas ist Cheftrainer der Kampfsportakademie Oyakata in Ingolstadt und Bundestrainer für Selfdefense, außerdem aber auch staatlich anerkannter Anti-Gewalt-Trainer. Er begrüßt uns, die Klasse 8a mit ihren Lehrkräften Julia Kellner und Stefanie Ullmer, mit einem lauten OZ.

„Wer wurde schon mal gemobbt?“, fragt er in die Runde. Einige Schülerinnen und Schüler melden sich und erzählen erstaunlich offen von Gemeinheiten, die ihnen widerfahren sind. Die anderen hören aufmerksam hin – auch Atila, der auf diese Aussagen die nächsten zwei Trainingsstunden aufbaut. Dabei lautet sein Credo: „Ihr seid eine Einheit. Zusammen seid ihr stark. Die Starken schützen die Schwachen.“

Anschaulich zeigt Atila den Achtklässlern, wie leicht es ist, diese Einheit zu bilden. Zuerst fordert der Meister seine Lehrlinge auf, sich in einer Kette nebeneinander aufzureihen. Einzelne müssen sich nun zwischen zwei ihrer Mitschüler neu einordnen. Die beiden Mitschüler treten geräuschlos zur Seite und machen Platz. Die Eingliederung des neuen Ketten(mit)glieds funktioniert schnell und reibungslos.

Danach geht es sportlich und spielerisch weiter. Zuerst sind die 26 Schülerinnen und Schüler aufgefordert, auf engstem Raum wild durcheinander zu rennen ohne sich anzurempeln; gleiches Spiel dann in Paaren. Oder sie müssen auf Signal den nächststehenden Partner umarmen. Ob das dem ein oder anderen schwerfällt? Doch keiner verweigert sich. Richtig ins Schwitzen geraten die Schüler beim Boxen – erst zu zweit, dann zu dritt. Einer der Schüler, mit einem Schlagpolsterkissen ausgestattet, wird von einem zweiten angegriffen. Der dritte muss versuchen, den Angreifer fernzuhalten.

„Wer als erstes zuschlägt, hat immer unrecht“, sagt Atila, „denn das ist niemals Notwehr.“ Auch nur das Schupsen eines Schülers könne schlimm ausgehen. „Mal abgesehen von gerichtlichen Strafen – der Geschupste könnte so ungünstig fallen, dass er den Rest seines Lebens querschnittsgelähmt sein wird oder gar stirbt. Und für dich bedeutet das: dich den Rest deines Lebens mit einem schlechten Gewissen quälen zu müssen.“
Seine Aufforderung lautet also: „Fühlt ihr euch provoziert, setzt euch mit Worten zu Wehr.“ Die Achtklässler üben in Rollenspielen laut und deutlich ‚Stopp! Ich will das nicht‘ gegenüber ihrem Angreifer zu sagen. Atila gibt ihnen Tricks an die Hand, wie sie sich verteidigen können, ohne körperliche Gewalt anzuwenden. Er fordert Simon auf, ihn anzugreifen. Atila tritt zurück, streckt Simon den Arm entgegen und öffnet die Hand. „So macht ihr eurem Gegenüber ein Gesprächsangebot. Bleibt offen!“ Simon aber bleibt – nach Aufforderung – aggressiv. Atila hebt den Arm auf Augenhöhe, so dass Simon keine Chance hat, Atila körperlich näher zu kommen. Es würde – im wahrsten Sinne des Wortes - ins Auge gehen. „Denkt nach“, fordert Atila die Schüler auf, „denn der kluge Kopf behält immer Oberwasser.“
Als alle ihre überschüssigen Energien und Aggressionen losgeworden sind, steht zwar die Luft im Raum, aber die Stimmung ist ausgelassen. „Wer klug ist, reicht dem anderen die Hand“, sagt Atila zum Schluss, und jeder gibt jedem die Hand. „Danke. Gut gekämpft“, hört man durch den Raum wabern.

Stefanie Ullmer

 

Auch in diesem Schuljahr dürfen sich unsere 6. Klässler wieder einiges „zutrauen“. Um die Klassengemeinschaft zu stärken, wurde das Projekt „Trau di“ in allen 6. Klassen durchgeführt. Dabei erfuhren die Schüler spielerisch, wie wichtig Vertrauen und ein gutes Klassenklima ist, dass jeder in der Klasse wertvoll ist und wie die Schüler Probleme auf verschiedene Arten lösen können (z. B. auch ohne Worte).

Susanne Schneider

 

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