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Berichte

Projekttag „DDR hautnah: Ein Zeitzeuge berichtet über sein Leben und Schicksal in der DDR“

Anlässlich des 25-jährigen Mauerfalls am 9. November 2014 veranstaltete die Freiherr-von-Ickstatt-Realschule bereits am 07.11.2014 einen Projekttag für alle 10. Klassen. Zu diesem Anlass wurde der Zeitzeuge Rainer Schneider eingeladen, der über seine Erfahrungen und sein Schicksal in der DDR berichtete.

Rainer Schneider (geb. 1954 in Erfurt) wurde im Februar 1972 verhaftet, nachdem sein Fluchtversuch verraten worden war. Verurteilt zu zehn Monaten wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts", wurde er im Oktober 1972 in die DDR entlassen. Er stellte verschiedene Ausreiseanträge, die schließlich genehmigt wurden, sodass er 1974 in die Bundesrepublik übersiedeln durfte.

Mit seinen lebendigen Berichten und persönlichen Anekdoten schaffte Herr Schneider es, den Schülern zu vermitteln, was es bedeutete, in einem Staat zu leben, in dem man nie offen seine Meinung äußern durfte und ständig Angst haben musste, bespitzelt zu werden.

Der Besuch war eine Bereicherung für den Geschichtsunterricht und auch die Schüler waren sich einig, dass es ihnen wichtig sei, diesen Teil der deutschen Geschichte von jemandem zu erfahren, der „mittendrin stand“.

Im Anschluss besichtigten die Schüler eine Ausstellung zum Thema „DDR: Vom Mauerbau bis zum Mauerfall“, die von der Klasse 10 c mit der Unterstützung der Lehrkräfte Frau Zscharnack und Frau Techmer in einem fächerübergreifenden Unterrichtsprojekt vorbereitet wurde. 

Mauerfall

 

Am 19. Februar 2014 besuchte die Klasse 7 b einen Vormittag das Stammwerk der Audi AG im Ingolstädter Norden zusammen mit den Lehrkräften Frau Bretting und Herr Grab.

Im Rahmen der Führung ging es in die neue Produktionshalle des Modells A3, in der eine Hundertschaft von Robotern Karosserieteile zusammenschweißen und verkleben. Der Teil der Klasse mit der Ausbildungsrichtung Werken konnte hier einiges zum Thema Werkstoffkunde und Materialverarbeitung dazulernen.

Für die Schüler des Wirtschaftszweiges bot sich die Möglichkeit gelernte Unterrichtsinhalte (Aufbau eines Fertigungsunternehmens, Einsatz von Produktionsfaktoren...) in der Praxis zu erfahren.

Auf dem Weg hin zum fertigen Auto durfte natürlich die Endmontage im Rundgang nicht fehlen. Dort konnten die Schüler u.a. die Hochzeit zwischen Karosserie und Motor erleben. Zum Schluss rundete dann das fertige Produkt im Prüfbereich die Führung ab.

Audi 7b

 

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